lunes, 18 de agosto de 2014

Gregors Geburtstag

Endlich habe ich den Mut gefunden, Dir zu schreiben.
     Geburtstage werden auf der ganzen Welt gefeiert,
ich würde mich wundern, wenn Du es nicht tätest.
Deshalb wünsche ich Dir aus vollem Herzen alles erdenklich Schöne, was das Leben uns bieten kann.
     Da ich nun schon am schreiben bin, und Du bis hierher  meinen Brief gelesen hast, nehme ich, mit Deiner  Erlaubnis , die Gelegenheit war, und schreibe einfach weiter.
Meine Schwester Christa erzählte mir von Deinen Besuch bei ihr, auch das Du geheiratet hast, und einen Sohn
namens Julius Dein eigen nennst.
Es freut mich sehr, lieber Gregor, dass Dein Leben in normalen Schranken läuft , denn mit einer so schweren Kindheit wissen die meisten Menschen nichts mit ihrem
Dasein anzufangen.
Manchmal schaue ich bei Google nach, um einige Antworten über Dein Leben zu finden, aber dort gibt es
wenige Hinweise was Du privat machst.
Wenn Du bis hieher gelesen hast, so gebe ich Dir einen Tipp wo Du mich bei Google finden kannst. Du schreibst einfach roland julius in die Suchmaschine von Google
und bekommst sofort eine Antwort. In Deutschland wirst
Du vielleicht auch unseren Familiennamen dazugeben müssen. In Facebook findest Du auch dann unter den Namen Drescher alle Deine Brüder und Schwestern.
Meine Schwester sagte mir ,dass Du mit mir keinen Kontakt aufnehen willst, weil ich Dich verlassen habe.
Das stimmt nicht so ganz, denn ich kam sehr oft nach Deutschland, und es wurde mir immer verwehrt Dich zu sehen. Wegen Deines Unterhaltes hatte ich mit meiner Tante Mimi ein Abkommen getroffen, Dir monatlich 
300 DM zu geben, was als Kindergeld ausgemacht war.
Mimi schrieb mir ,dass sie das auch immer getan hat,bis an ihr Lebensende, und das sie Dir es auch nach ihrem Tode,
mittels der Erbschaft bezahlen würde.
Fuer heute mache ich Schluss, wenn ich aber weis ob Du meine Briefe liest, dann schreibe ich Dir gerne so oft Du willst.
Und nochmal, lieber Gregor, alles Liebe zu Deinem Geburtstag, Dein so oft an Dich denkender Vater.